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1.Stell Dich mal bitte vor!
F&S: Nun gut. Dann mal ein paar Worte zu meiner Wenigkeit. Mein Name ist Marco, bin derzeit 26 Lenzen jung und zudem stolzer Familienvater vom einem munterem Bürschlein. Beheimatet bin ich im schönen Sachsen, in einem verschlafenem Städtlein entlang der Elbe, geriet leider im Ostermond 1945 unweigerlich in Negativschlagzeile durch ein törisches Aufeinandertreffen von Wölfen im Schafspelz. Als unvergessliche „Befreiungstat“ erinnert hier vor Ort ein dem Zerfall bedrohtes Mahnmal. Wie mag dieser Ort wohl heißen? Parteilos seit der Verbotswelle Anfang der 90er, fortan im freien Widerstand tätig. Gut, daß muß hierzu einmal genügen. 2.Wie bist Du damals darauf gekommen ein Heft zu schreiben und wie bewertest Du die Vergangenheit deines Heftes? F&S: Die Geburtsstunde des F&S geht auf das Jahr 1996 zurück. Tja, was hatte mich nun damals dazu bewogen... Sinn und Zweck eines Heftes ist bekanntlich die Informationsübertragung bzw. Berichterstattung, zwar können wir dem Medienmonopol mit unseren Schriften nicht sonderlich entgegenwirken, dennoch tragen wir innerhalb der eigenen Reihen zur Vernetzung bei. Ebenso kann es als Plattform für jedermann betrachtet werden, deren Meinung sich nicht gerade im Zeitgeist wiederspiegelt. Der Gedanke in dieser Richtung etwas zu bewegen, schwirrte seinerzeit in meinen Kopf herum, verstärkt und schließlich umgesetzt, wurde er durch die Mithilfe des Herausgebers der „Schwarze Drache“. Aller Anfang ist schwer, so natürlich auch bei uns... Zunächst mußte für die ersten beiden Ausgaben eine Schreibmaschine herhalten, so das aus optischer Sicht es nicht gerade eine Augenweide war. Eine mühselige Arbeit, zeitaufwendig und nervenzeraubend war das Zusammenstellen einer solchen Ausgabe. Trotz der Arbeitserleichterung durch einen Computer, steckt natürlich weiterhin genügend Arbeit dahinter, was leider nicht jedem bewußt ist. Böse Zungen behaupten gar mit der Erstellung eines Heftes Geld verdienen zu können, deren Geisteszustand sollte vielmehr einmal von einem Mann in einem weißen Kittel überprüft werden. 3.Wieso hast Du damals nicht das kultige (?!) A5 Format beibehalten? F&S: Von den bisher erschienen Ausgaben war lediglich die Nummer 10 im DIN A4-Format gehalten. Allerdings nur deshalb, weil es sich bei dieser um eine Jubiläumsausgabe handelte und diese sich aufgrund dessen von den bislang herausgebrachten Heften abheben sollte. Gestalterisch läßt sich auf jeden Fall mehr bewerkstelligen, als im üblichen DIN A5-Format, jedoch ist es natürlich auch eine Kostenfrage. Wir sind nach wie vor am überlegen welches Format unsere nächste Ausgabe zieren wird. 4.Auch der Staat wird sicher schon einige Ausgaben von Dir in der Hand gehabt haben... Gab es schon ernsthafte Probleme für Dich? F&S: Ernsthaft Schwierigkeiten gab es mit der Herausgabe des Heftes noch nicht weiter, aber bekanntlich soll man den Tag nicht vor dem Abend loben. Ein Dorn im Auge des Systems stellt man dennoch dar! In Zeiten wie diesen, bei denen Zeitschriften unter Vorbehalt eines Vereins verboten werden, Musikgruppen zu einer kriminellen Vereinigung umfunktioniert werden, ist absolut alles denkbar. Am Ende wird die Wahrheit siegen, daß allein stimmt mich zuversichtlich. 5.Was wird in Deiner Nummer 11 so zu lesen sein? F&S: Es wird mit Sicherheit für jeden Geschmack wieder etwas dabei sein. Erfahrungsgemäß hat sich in der Tat bewiesen, daß wir mit der Zusammenstellung der Themen, eine recht gute Auswahl bislang getroffen haben. Konkrete Details möchte ich an dieser Stelle gar nicht abgeben, laßt Euch einfach wieder überraschen.
6.Was denkst Du über:
a) das Internet? F&S a: Eine durchaus zeitgemäße Propagandawaffe, deren Möglichkeit wir uns natürlich nicht entziehen dürfen, obwohl ich dem Computerzeitalter trotz all dem skeptisch gegenüber stehe... zuminderst was dessen mißbrauch angeht. b) die NPD? F&S b: Die NPD hat sich durch ihre eigene Handlungsweise, vornehmlich die des Bundesvorstandes, selber ins Abseits gestellt. Erwähnt sei hier einmal das Verhalten hinsichtlich der Verbotsdebatte, vom Vorstand bekannte Spitzel von denen geduldet und gedeckt, mit was für einer Gerechfertigung auch immer usw. Mich würde es auch brennend interesieren, wie erst der Speer aussehen mag, wenn die Sperrspitze im nationalen Widerstand, so wie man sich nach Auffassung der NPD gern selber betrachtet, vermordet ist, auf dem politischen Gegner wirkungslos erscheint und an Spitzfühligkeit vermissen läßt?! Es gibt wohl viele aufrechte und fähige Kameraden in den Partei, denen man gewiß keinen Vorwurf machen kann, den bekanntlich fängt ein toter Fisch am Kopf an zu sinken. c) den Harz? F&S c: Fällt mir zunächst eine Käsesorte ein... Weitaus beeindruckender ist hingegen wohl die Felsenlandschaft, die der harz zu bieten hat. Das Bodetal ist auf jeden Fall immer eine Reise wert. Nachdem unser letzter Besuch bereits einige Jahre zurückliegt, wird es mal wieder zeit für eine Reise, in den schönen Harz. d) T. Lemmer? F&S d: Keiner Erwähnung wert. e) Den Amoklauf von Erfurt? F&S e: Der US-Bunderstaat hat BRD hat nun endlich seine Feuertaufe bestanden, ist es doch letzten Endes dafür nur eine Frage der Zeit gewesen. Erfurt ist überall! Verschließen wir nicht die Augen vor den zazsächlichen ursachen, die den 19-jährigen schüler selbst in die Opferrolle gedrängt haben. f) Walpurgisnacht? F&S f: Nach meinem Wissen handelt es sich bei der Walpurgisnacht um ein germanisches Volkfest. Sie galt dem Gott Wodan der die Göttern der Fruchbarkeit Freya in der Nacht vom 30. Ostermond zum 1. Wonnemonat heiratete.
7.Da du ja sicher eine ganze Bandbreite an Zines kennst, welche/s findest Du recht lesenswert? F&S: Ja, in der Tat, es gibt eine ganze Menge an lesenswerten Schriften, was ich selbstverständlich nur befürworten kann. Für mich selber bevorzugte ich Hefte, welche sich nicht nur ausschließlich mit der musikalischen Thematik beschäftigen, sondern auch geschichtsträchtige Beiträge und Berichte politischer Natur beinhalten. Bestimmte Hefte auf Grung dessen jetzt aber hervorzuheben halte ich nicht für angebracht. In jedem Machwerk steckt Unmengen an Arbeir dahinter jeder, auch insperativ seine eigenen Vorstellungen die letzten Endes auch jedes Heft zu etwas Besonderen macht. 8.Was denkst Du über SN-Blackmetaller (gerade hier bei uns in Sachsen- Anhalt sind viele vertreten)? F&S: Ich stehe der SN-BM-Szene recht offen gegenüber, kann das Zusammenwachsen im Grunde genomen nur begrüßen. Äußerlichkeiten spielen, wenn überhaupt, nur eine untergeordnete Rolle. Was einzig und allein zählt, ist die Tatsache, das wir einen gemeinsamen Kampf führen. 9.Danksagungen,Grüße: F&S: Vielen Dank, daß Du mir ein Platz für dieses Gespräch eingeräumt hast. Desweiteren wünsche ich dir bei weiteren Herausgaben viel Erfolg und ein gutes Gelingen. Grüßen möchte ich an dieser Stelle meine Frau und meinen Sohn, unsere inhaftierten Kameraden und Mitstreiter. Bleibt Euch und Euren Idealen treu! |